..und hat es sich gerechnet? (Plauderei)
Hallo Oliver!
war es bei Euch eine Modernisierung oder ein Neubau?
Bei Modernisierung: Wie sieht es mit der Einsparung zum vorherigen System aus?
Hat/Wird es sich rechnen?
Wir haben unser Haus gerade erst energetisch auf Neubauniveau saniert - daher die geringe Heizlast. Ohne Dämmung hätten wir uns keine Wärmepumpe leisten können, da die Heizlast vorher mehr als doppelt so hoch war.
Auf lange Sicht wird sich die Wärmepumpe sicherlich rechnen. Das hängt auch davon ab, wie sich der Ölpreis und der Strompreis entwickeln. Die alte Ölheizung (13 Jahre) ist in den letzten Jahren wartungsintensiv gewesen. Bei einer Wärmepumpe fällt keine regelmäßige Wartung an - ähnlich wie bei eine Kühlschrank. Bei einer (schlechten) Jahresarbeitszahl von 3 (100% Wärmeenergie = 1 Teil Strom / 3 Teile Erdwärme) wirken sich Strompreiserhöhungen viel geringer aus als zum Beispiel bei Nachtspeicheröfen. Bei einer realistischen Jahresarbeitszahl von 4 sieht es damit noch besser aus.
Auf einen WP-Sondertarif haben wir verzichtet, da wir keine zusätzliche Zähler-Grundgebühr zahlen und unseren Stromversorger selbst wählen wollten. So haben wir auch keine Sperrzeiten und konnten die Wärmepumpe knapp auslegen. Wir sind dabei ca. 15% unter der Heizlast geblieben und bei -10°C wurde es trotzdem warm genug. Außerdem konnten wir trotz Heizkörpern auf einen teuren Pufferspeicher verzichten (war allerdings etwas Überzeigungsarbeit beim Heizungsbauer, Argumente dafür bekam ich aus dem Haustechnikdialog-Forum).
Egal für welches Heizsystem du dich letztendlich entscheidest: das Haustechnikdialog-Forum ist immer hilfreich bei solchen Entscheidungen.
Viele Grüße
Tanja
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