Maut kostet überwiegend unser Geld (Plauderei)
Hallo Lothar,
aber unser Beispielsdäne wirft doch schon alle 10 km einen Euro in unsere Staatskasse. Ob jetzt die aufwandbereinigten 4 Euro Maut den Kohl noch fett machen?
Vielleicht führt die Maut aber auch dazu, dass er keine Kurztrips zum Einkaufen und Tanken mehr nach Deutschland macht. Dann hätten wir unterm Strich ein Minus.
Tatsächlich ist es doch so, dass die scheinbare Gleichbehandlung ausländischer Straßenbenutzer nur ein Vorwand ist. Natürlich geht es darum, uns inländische Fahrzeugführer auszunehmen. Nur ist die Akzeptanz an den Stammtischen höher, wenn "wir es den anderen heimzahlen."
So ähnlich fing es doch bei der LKW-Maut auch an: Die "bösen" ausländischen LKW sollten angeblich im Transit unsere Straßen zerstören. Und wer bezahlt jetzt mehr? Die ausländischen Fahrer? Die Spediteure? Nein, wir! Die Speditionen müssen natürlich die Kosten zu uns durchwinken.
In meinen Augen stellt die Fahrzeugbesteuerung über den Kraftstoff die gerechteste Besteuerung dar: CO2-proportional und fahrstreckenproportional.
Ich selbst habe eine ganze Reihe von Youngtimern zugelassen. Dafür zahle ich Kraftfahrzeugsteuer, obwohl manche der Fahrzeuge sehr selten bewegt werden. Natürlich würde ich nicht für alle der Fahrzeuge ein Pickerl kaufen, sondern einfach mit einem Teil der Fahrzeuge nicht mehr auf die Autobahn fahren.
Gruß, froschkönig
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