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Maut kostet Menschenleben (Plauderei)

froschkoenig @, (vor 5257 Tagen) @ Superaxel

Hallo Forum,
leider weiß ich nicht genau, wie sich andere Fahrer verhalten oder verhalten werden.
Ich finde aber nicht, dass es zu viele "Bekloppte" gibt, auch wenn Ordnungsbehörden und Privatfernsehen uns das einreden wollen, um uns besser abkassieren zu können.

Ich weiß aber sehr genau, wie ich mich verhalte. Mein Kangoo fährt sehr oft zu einer etwa 150 km entferten Stadt. Mal fahre ich, mal meine Frau. Auf der Autobahn wären es 200 km. bis vor etwa 10 Jahren bin ich oft die Autobahn gefahren. Die Tempolimits auf der Autobahn haben nun aber den Zeitvorteil zunichte gemacht. 100 km mehr am Tag machen sich auch bei den Treibstoffkosten (Unser Staat schimpft darüber, kassiert aber prozentual mit) bemerkbar und deshalb wird nun überwiegend Bundes- oder Landstraße gefahren.
Seit der LKW-Maut ist die Bundesstraße aber so voll, dass ich weiter auf Nebenstraßen ausweiche. So kommt es, dass ich morgens viel zu dicht an Schulkindern vorbei fahren muss, die tobend auf ihren Bus warten. Wenn ich dort einen Unfall hätte, dann würde das natürlich in keiner Statistik als Folge der Benzinbesteuerung, der Autobahntempolimits und der LKW-Maut auftauchen.

Als PKW-Fahrer bin ich in Österreich selbst Mautflüchtling. Wenn ich östlich um den Bodensee in die Schweiz fahre, verstopfe ich lieber Bregenz, statt Autobahnmaut zu bezahlen.

Außerdem kassiert der Bund die Maut. Die Straßenschäden auf den empfindlicheren Straßen zahlen die Kreise und Kommunen.
Vielleicht ist ja in der Summe der Schaden höher als der Nutzen.

Gruß, froschkoenig


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