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Erfahrungsbericht... (Plauderei)

Lotti Karotti @, Freitag, 02.08.2019, 08:03 (vor 47 Tagen) @ Superaxel

Moin Axel

Fast die gleichen Erfahrungen hatte ich auch mal gemacht, allerdings beim großen Toyota-Händler in Osnabrück. Eigentlich wollte ich nur den Preis des gebrauchten, roten Renault Clio 4 wissen, der auf dem riesigen Gebrauchtwagenhof stand. Nach dreimaligen Nachfragen bei drei herumlaufenden Verkäufern und einer Wartezeit von 40 Minuten bin ich dort wieder weg. Es schien niemand Interesse zu haben, eventuell einen Gerbrauchtwagen vom Hof zu verkaufen. Dabei bekommen die Verkäufer für jeden verkauften Wagen eine Provision. Also sieht das für mich so aus, als wenn das Festgehalt denen reicht und die nicht auf die Provisionen aus sind. Also gibt es das Phänomen nicht nur bei Renault.
Noch ein Erfahrungsbericht meines Sohnes zu der Zeit, als er im Autohaus Hasepark gelernt hatte. Er musste mal als Azubi ein Satz neue Reifen zum BMW-Autohaus Walkenhorst nach OS-Sutthausen bringen....wurden wohl versehentlich zum Hasepark geliefert. Da musste er auch warten, bis man ihm die Reifen abnahm. In dieser Wartezeit sah er einen Mann in sportlichen Look im Showroom umhergehen. Er schaute sich die BMW´s an. Dann sah er meinen Sohn und fragte ihn, ob es dort normal sei, dass kein Verkäufer zu ihm hinkäme...die sitzen an deren Schreibtischen und trinken Kaffee. Mein Sohn sagte "Ne, eigentlich nicht, aber er gehöre nicht zu dieser Werkstatt, sondern zum Hasepark." Da griff der Kunde zu seinem Handy und rief wohl den Seniorchef an, denn mein Sohn sagte, es dauerte keine 10 Minuten, bis der Seniorchef lautstark im Showroom zu hören war und die Verkäufer wild gestikulierend herumliefen. Mein Sohn fand das witzig, denn die gleichen Erfahrungen hatten die Verkäufer im Hasepark auch schon hinter sich gehabt. So war der Seniorchef Harro.
Von daher ist der verstorbene Harro Walkenhorst ganz anders gewesen, als sein Sohn Harry. Harro ware die Kunden immer wichtig....egal, ob sie BMW, Hyundai oder Renault gefahren sind.
Und nun werden Kunden mit Füßen getreten. Hat nichts mit den Forderungen seitens Renault zu tun. Harry Walkenhorst wusste von Anfang an, was Renault von ihm forderte. Und 1100 verkaufte Renault- und Dacia-Fahrzeuge sind eine ganze Menge für einen einzigen Händler, der sich zudem Haupthändler nennen durfte.
Hab gestern Abend noch mit mein Sohn über das Thema gesprochen. Mein Sohn denkt, diesmal hat sich Walkenhorst wohl verzockt, denn das wirkt sich mit Sicherheit auch auf andere Geschäftsbereiche aus. Er denkt, dass es wohl von BMW und Hyundai jetzt Nachforderungen gibt und Walkenhorst gezwungen wird, noch mehr Fahrzeuge von diesen Herstellern zu verkaufen. Ob das im Umkreis einer nicht ganz so zahlungskräftigen Großstadt gelingt?.....mein Sohn und mir ist das egal. Ist nur sehr ärgerlich für die Renault- und Daciakunden.

Viele Grüße

Lothar

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1.6 16V Bj.2007 KC1N mit BRC-Gasanlage


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